Schinkennudeln mit Gemüse

Heute gibt´s mal das Rezept zu Minny´s absolutem Lieblingsessen. Das geht bei ihr eigentlich IMMER und das Beste ist, es geht auch noch super schnell und super easy 🙂

Zutaten für 3 Portionen

150g Brokkoli
250g Nudeln
100g Möhren
50g TK-Erbsen
200g Kochschinken
200g Doppelrahm Frischkäse
100g geriebener Gouda
1 Zwiebel
Etwas Rapsöl
Salz & Pfeffer

Zubereitung ca.25 Minuten

  1. Wasser in den Wasserkocher geben und zum Kochen bringen.
  2. Während dessen Brokkoli in kleine Röschen schneiden, Möhren schälen und in Scheiben schneiden, Erbsen aus der Truhe holen und alles zusammen beiseite stellen.
  3. Zwiebel Schälen und Würfeln, Schinken würfeln. Beides zusammen mit etwas Rapsöl in eine Pfanne geben.
  4. Nudeln nach Packungsangabe kochen und 5 Minuten bevor sie fertig sind das Gemüse mit in den Topf geben.
  5. Zwiebeln und Schinken bei mittlerer Hitze anbraten bis die Zwiebeln schön glasig sind.
  6. Frischkäse und Gouda mit in die Pfanne geben und zum schmelzen bringen (eventuell Hitze reduzieren)
  7. Nudeln und Gemüse abgießen, in die Pfanne geben und alles gut unterrühren bis der Käse gleichmäßig verteilt ist.
  8. Portion fürs Baby wegnehmen (ich nehme immer zwei weg eine für sofort und eine fürs Mittagessen am nächsten Tag)
  9. Mit Salz und Pfeffer abschmecken
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Joolz Geo Sommersitz

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Seit einigen Wochen gibt es nun schon den Joolz Geo Sommersitz. Lange habe ich überlegt ob wir so etwas brauchen, schließlich gibt es sowas für andere Kinderwagen auch nicht. Aber da Minny leider immer sehr arg geschwitzt hat wenn ich mit ihr bei warmen Wetter unterwegs war, habe ich mich letzendlich FÜR den Sitzt entschieden. Schließlich kann es ja nicht schaden. Zwar ist der Sitzt kein Schnäppchen, allerdings kosten die meisten Sommerauflagen für Kinderwagensitze auch um den Dreh und den Wiederverkaufswert steigert das gute Stück ja dann auch. Also wurde der Sitz bestellt und nun haben wir ihn schon ca. 3 Wochen im Einsatz.

Was ist anders am Joolz Sommersitz?

Er ist ein ganzes Stück leichter als der normale Sitz von Joolz und wird einfach statt dessen in den Rahmen gezippt. Das Gurtsystem finde ich persönlich durchdachter. Man muss die Hüftgurte nicht aus den Schlaufen der Schultergurte fummeln, sondern kann einfach die einzelnen Gurtelemente in den Verschluss klippen. Fand ich persönlich besonders toll, denn Minny möchte sich manchmal gerne etwas weiter vor lehnen und da stören sie die Schultergurte.

Vor- und Nachteile des Sommersitzes

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Ich muss sagen der Sitz hat seine Vor- und Nachteile. Zwar schwitzt Minny nun nicht mehr, auch nicht bei wirklich hohen Temperaturen, aber dafür kann es bei Wind auch zu nem saftigen Durchzug kommen. Für diesen Fall habe ich jetzt immer eine Decke im Kinderwagenkörbchen.
Auch bei Regen also wirklich VIEL Regen fand ich es etwas blöd wenn das Wasser von unten (oder von der Straße durch die Autos) hochspritzt. Ich bin nicht ganz sicher ob das Kind da trocken bleibt, aber wir hatten bisher Glück. Minny findet es zudem glaube ich ganz cool, dass sie jetzt durch den Netzstoff quasi einen Rundumblick hat.

Alles in allem muss ich sagen hat sich der Kauf gelohnt und in Kombination mit dem Sonnenschirm ist es wirklich ein unschlagbares Team für den Sommer 🙂

 

#WorkingMom, back in Job

Soooo Heute war es dann also soweit. Mein erster Arbeitstag nach ziemlich genau einem Jahr Babypause. Schon am Mittwoch machte sich ein doofes Gefühl in meiner Magengegend breit und ich war so angespannt wie es nur eben geht. Heute ist mein Baby genau 10 Monate alt und ich lasse sie Zuhause zurück, beim Papa. Okay also grundsätzlich ist sie ja gut aufgehoben und der Papa macht das sicher gaaaaaanz toll, aber trotzdem, ich fühle mich als würde ich sie im Stich lassen …

Als ich noch schwanger war, war ich übrigens der Meinung ich würde mit der Abnabelung kein Problem haben. Bereits nach 8 Monaten wollte ich wieder arbeiten und war fest davon überzeugt, dass ich es kaum erwarten können würde. Tja nix ist… schöne *******. Das ehemalige Arbeitstier ist zum Mamatier mutiert und würde am liebsten ganz Zuhause bleiben. Verrückt wie ein Kind einen verändert.

Um 7 Uhr sollte der Wecker klingeln, wenn Minny nicht vorher wach sein sollte, was sie normal ist (nämlich zwischen 5/6 Uhr). Um 7 weckte mich der Wecker… Minny seelig schlummernd neben mir liegend, wurde ebenfalls vom Wecker aus dem Schlaf gerissen, genau wie der Papa. Kein Verlass auf die kleine Frühaufsteherin. Also aufstehen und erstmal duschen, soweit so gut, Kaffee ich brauche Kaffee… natürlich leer… geht ja gut los, dann gibt es eben erst im Büro einen. Straßenbahn kommt auch zu spät und ich denke mir LÄUFT so geht der erste Tag zurück im Büro ja gut los…

Im Büro angekommen brauchte ich genau 30 Minuten um wieder komplett anzukommen, so lange brauchte ich um meinen Kaffee zu machen und gemütlich zu trinken während ich mein Emailpostfach checkte. Zum Glück hatte sich nichts verändert, sogar meine Notizen von vor einem Jahr lagen noch an ihrem Platz und von den Kollegen wurde ich auch freudig begrüßt. Hach, ich liebe meinen Job ja schon irgendwie. Bin gespannt was der Papa vom heutigen Krabbelgruppenbesuch berichtet 🙂

Über Baby Led Weaning

Was ist eigentlich Baby Led Weaning und wie funktioniert das?

Beim Baby Led Weaning geht es um das selbstbestimmte Abstillen bzw um die selbstbestimmte Beikosteinführung. Dabei wird das Kind nicht von den Eltern mit einer bestimmten Sorte Brei gefüttert bis eine Milchmahlzeit nach der anderen ersetzt ist. Sondern es bekommt ein Paar (ca. 2-5) verschiedene Lebensmittel zur Auswahl und entscheidet selbst wie viel es von welchem Lebensmittel essen möchte und ob und wie viel Milch es danach noch trinken möchte.

Wann mit Baby Led Weaning anfangen?

Grundsätzlich gibt es natürlch keinen perfekten Zeitpunkt mit der Beikost zu beginnen. Allerdings gibt es ein paar Anzeichen, welche dein Kind erfüllen sollte um einen bestmöglichen Start ins Thema Essen zu bekommen.

Beikostreifezeichen

Wie auch beim füttern mit Brei sollten auch beim BLW die Beikostreifezeichen erfüllt werden. Meist ist dies ab den 6 Lebensmonat der Fall. Die Beikostreifezeichen sind:

  • Dein Baby sollte den Kopf alleine gut halten können
  • Es sollte mit leichter Unterstützung AUFRECHT sitzen können
  • Die Hand zu Mund Koordination sollte funktionieren
  • Natürlich sollte dein Baby Interesse an deinem Essen zeigen und im Idealfall sogar Kaubewegungen nachahmen
  • Außerdem sollte der Zungenstoßreflex verschwunden sein, ist dies nicht der Fall wird feste Nahrung nämlich gleich wieder nach Draußen befördert.

Wie oft und mit was am besten anfangen?

Das wie oft ist denke ich eine Geschmackssache. Da beim Baby Led Weaning am Anfang noch nicht so viel im Magen landet, kann man ruhig zu jeder Mahlzeit etwas anbieten. Wir haben Minny immer etwas gegeben wenn wir auch gegessen haben. Da wir meistens Abends warm essen, ist dies auch Minnys Hauptmahlzeit. Allerdings sind wir nach einiger Zeit dazu übergegangen ihr Mittags die Reste vom Vortag anzubieten, da sie in der Krippe Mittags auch warm essen wird und wir sie schon einmal daran gewöhnen wollten.

Angefangen haben wir mit gedünsteten Gemüse- und Obststicks. Dabei habe ich mich ein wenig an den Breifahrplan gehalten um mit möglichst leichtverdaulichen Lebensmitteln zu starten. Bereits nach kurzer Zeit ca. 1-2 Wochen hat sie dann schon komplett am Familientisch mitgegessen (soweit geeignet). Das hat bei uns also ganz problemlos funktioniert, allerdings sollte man sein Baby beobachten, manche Babys haben eine empflindlichere Verdauung und brauchen etwas länger für neue Lebensmittel.

Welche Lebensmittel sollte man meiden?

Ganze Nüsse, rohes Fleisch, Honig und Salz sind der Feind 🙂 alle anderen Lebensmittel können problemlos und in angemessenen Dosen angeboten werden. Aber bitte Vorsicht bei harten Obst – und Gemüsesorten, diese vorher weichkochen/dünsten. Sollte einmal ein größeres Stück z.B.: von einer rohen Apfelspalte abbrechen kann ein Baby sich da leicht verschlucken.

Am besten testet man immer mal ein Stück. Lässt es sich problemlos mit der Zunge am Gaumen zerdrücken, zerfällt aber nicht gleich bei leichtem Druck zwischen den Fingern ist es perfekt.

 

Glasnudelsalat

glasnudelsalat

An heißen Tagen wie heute ist uns oft nicht nach einem warmen Essen. Dann greife ich immer gerne auf dieses Rezept zurück, es schmeckt frisch, ist knackig und liegt nicht schwer im Magen. Kurz um alles was man sich von einem Gericht an heißen Tagen so wünscht. Auch Minny mochte ihn, obwohl ich zugeben muss, dass ich für sie eine etwas Baby gerechtere Version gemacht habe. Besonders weil das Dressing durch die enthaltene Chilipaste doch recht scharf ist und ich einem wunden Popo vorbeugen wollte, Minny steht nämlich auf scharfes Essen vertragen tut sie es nur nicht.

Zutaten

300g Hackfleisch ( ich mag gerne das Gemischte)
3 El Raps oder Erdnussöl (je nach Geschmack)
3 EL Brühe
6 EL Limettensaft (ca. 3 Limetten)
4 EL Fischsauce
Chillipaste (Menge je nach bevorzugtem Schärfegrad)
3 Knoblauchzehen
1 Rote Zwiebel
3-4 Frühlingszwiebeln
2-3 Stangen Staudensellerie
100g Glasnudeln
1 Großes Romana Salatherz
Erdnüsse (optional)

Fürs Baby zusätzlich:
1 Karotte

Zubereitung ca. 30 Minuten

  1. Möhre und etwas vom Sellerie in dünne Scheiben oder Stifte schneiden und dünsten (ca. 15 Min), dann kalt abschrecken und abkühlen lassen
  2. Glasnudeln in eine Schüssel geben und mit heißem Wasser übergießen (ca. 10 Min. stehen lassen)
  3. Staudensellerie, Frühlingszwiebeln und das Romana Salatherz gründlich waschen, in feine Streifen schneiden und in eine Schüssel geben.
  4. Zwiebel schälen, fein würfeln und ebenfalls in die Schüssel geben
  5. Knoblauch schälen und hacken, alternativ durch die Knoblauchpresse jagen.
  6. Das Öl in der Pfanne erhitzen und Hackfleisch scharf anbraten bis es krümelig ist
  7. Den Knoblauch dazugeben
  8. Limetten auspressen und den Saft mit der Fischsoße und der Brühe verrühren und über das Fleisch geben
  9. Die Glasnudeln abtropfen und zum Fleisch in die Pfanne geben
  10. Alles gut vermischen
  11. Nun eine kleine Portion fürs Baby zur Seite stellen
  12. Die gewünschte Menge Chilipaste in die Pfanne geben und alles noch mal gut umrühren und eventuell mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken. Sollte zu wenig Soße vorhanden sein mit ein bisschen Wasser oder Limettensaft aufgießen.
  13. Alles etwas abkühlen lassen und anschließend zum Salat und dem Gemüse in die Schüssel geben und gut umrühren. Wer mag kann dann noch ein paar halbe Erdnüsse drüberstreuen.
  14. Dem Baby das abgekühlte gedünstete Gemüse mit der beiseite gestellten Portion in einer tiefen Schale servieren

Schnelle Minikäsekuchen

Morgen steht für mich das letzte Mal Krabbelgruppe an und zudem hatte ich Anfang der Woche Geburtstag also muss was leckeres und handliches her, was im Optimalfall super schnell und ohne großen Aufwand herzustellen ist.

Genau diese Kriterien erfüllen diese leckeren kleinen Käsekuchen die man schnell in die Hand nehmen kann und mit einem oder auch zwei Happen im Mund verschwinden. Zudem haben sie keinen Boden, womit sie auch für Zahnlose kleine Mitesser problemlos zu futtern sind. Also werde ich mich morgen früh wenn Minny ihr Nickerchen macht schnell in die Küche schwingen und einen kleinen Abschieds-Geburtstags-Snack zaubern.

Rezept für 12 Minikäsekuchen

100g Butter
100g Zucker (oder 180g wenn ihrs süßer mögt)
2 Eier
500g Quark (ich nehm den Fetten 🙂
1 Päckchen Puddingpulver (Vanille)
2 Esslöffel Gries
Etwas Zitronenschale

Optional: Obst und durchsichtiger Kuchenguss zum verzieren

Zubereitung

  1. Backofen auf 180 Grad Umluft stellen (schonmal vorheizen während man alles zusammenrührt)
  2. Einfach alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit dem Handrührgerät/Mixer schön verrühren
  3. Teig in Muffinpapierförmchen oder in eingefettete Muffinförmchen (Muffinblech) geben. Ich benutze dafür am liebsten einen Eisportionierer.
  4. Ab in den Ofen für 25-30 Minuten (wenn sie goldbraun sind, sind sie fertig)

 

Warum wir uns für Baby Led Weaning entschieden haben

Da ich leidenschaftlich gerne koche und backe habe ich mich schon in meiner Schwangerschaft mit dem Thema Ernährung auseinander gesetzt. Grundsätzlich bin ich ein ziemlicher Kopfmensch und auch ein kleiner Kontrollfreak. Alles muss geplant und organisiert werden (geht ja mit Baby so unglaublich gut 😉 ). Selbst dann wenn ich eh schon weiß, dass ich alles wieder über den Haufen werfen werde. 😀

So stolperte ich mehr oder weniger über BLW und fand das Thema gleich total klasse. Diese ganzen Breie finde ich persönlich schon echt ekelhaft, besonders die mit Fleisch. Bei Obstgläschen nasche ich hingegen gerne selbst mal. Umso glücklicher war ich dann als Minny Brei ebenfalls total doof fand und lieber gleich gescheit mitessen wollte.

Also kaufte ich mir ein Buch und verschlang es regelrecht. Ich gebe zu ein dünnes Buch *g* aber es war toll geschrieben und nahm mir meine Ängste. Außerdem durchforstete ich das Internet nach vertrauenvollen Quellen. Dann ging es auch schon los. Da war Minny ca. 6,5 oder 7 Monate.

Angefangen haben wir mit gedünsteten Gemüsesticks. Möhre, Brokkoli und Kartoffel. Schnell stellte ich fest, dass sie kein großer Kartoffelfan ist 🙂 Brokkoli hingegen ging IMMER. Nach ungefähr ein oder zwei Wochen wurde ich dann mutiger und begann ihr einfach das, was wir aßen anzubieten. Natürlich habe ich für sie etwas zur Seite getan bevor ich gewürzt habe. Das klappte so gut, dass wir dabei geblieben sind und so isst sie quasi seit sie 8 Monate alt ist am Familientisch mit 🙂

Was mich überzeugt hat:

  • Alle sitzen gemeinsam am Tisch und essen, niemand ist ausgeschlossen, und kein Essen wird kalt
  • Das Kind hat die Möglichkeit sein Essen zu erkunden und lernt das Essen auch etwas mit Genuss zu tun hat
  • Das Kind lernt wie vielfältig Essen sein kann und wie viele verschiedene Konsistenzen und Geschmäcker es gibt
  • Man muss nicht extra fürs Baby kochen und in der Kühltruhe ist platz für die wirklich wichtigen Dinge wie z.B.: EIS 😀
  • Es ist eine wahre Freude dem Kind beim essen zuzusehen 😀 und wie es auf die einzelnen Lebensmittel reagiert
  • Ich habe mich gefragt ob ich meinem Kind etwas zu Essen geben will das ich selbst nicht essen möchte
  • Das Kind lernt schneller selbst das Gefühl von Sättigung und muss keine Menge XY Essen
  • Man kann sich beim kochen so richtig austoben es gibt kaum Tabus 🙂 ok ist was schmeckt und was vertragen wird. Nicht eine Woche Möhrenbrei dann eine Woche Möhre-Kartoffel etc.